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Heutzutage ist der Wettlauf um die besten Talente härter denn je. Deswegen stehen Employer Branding und Unternehmenskultur ganz oben auf der Prioritätenliste vieler Unternehmen. Eine starke Unternehmenskultur und ein überzeugendes Employer Branding sind die Schlüssel, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und die besten Mitarbeitenden anzulocken. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kultur und Employer Branding? Und warum ist die Employer Value Proposition so wichtig? In diesem Blog-Artikel beantworten wir diese Fragen und zeigen, wie Unternehmen eine starke Arbeitgebermarke aufbauen können.

Kultur vs. Employer Branding

In der heutigen Arbeitswelt ist die Unternehmenskultur ein entscheidender Erfolgsfaktor. Sie beeinflusst, wie Mitarbeitende denken, handeln und zusammenarbeiten. Aber wie unterscheidet sich die Unternehmenskultur vom Employer Branding, und warum sind beide so wichtig?

Was ist Unternehmenskultur?

Die Unternehmenskultur ist die unsichtbare Kraft, die das Arbeitsumfeld formt. Sie besteht aus den Werten und Überzeugungen, den Verhaltensnormen und Erwartungen sowie den Interaktionen und Beziehungen unter den Mitarbeitenden. Eine starke Unternehmenskultur fördert ein positives Arbeitsklima, steigert die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und trägt zur langfristigen Bindung der Mitarbeitenden bei.

Laut Quinn und Cameron lässt sich die Unternehmenskultur auf Basis der Dynamik im Geschäftsumfeld und der Management-Paradigmen unterscheiden:

  • Dynamik im Geschäftsumfeld: Umfasst die internen und externen Faktoren, die die Leistung und das Verhalten eines Unternehmens beeinflussen.
  • Management-Paradigmen: Beziehen sich auf die grundlegenden Ansätze und Überzeugungen zur Unternehmensführung, einschließlich der Betonung auf Flexibilität, Stabilität und Kontrolle.

Kulturelle Archetypen

Die Unternehmenskultur kann weiter in verschiedene Archetypen unterteilt werden, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte setzen:

  1. Zielorientierte Kultur: Klare Ziele und Fokus auf Projekterfolge.
  2. Strukturierte Kultur: Wert auf stabile Abläufe und Disziplin.
  3. Teamorientierte Kultur: Betonung auf Zusammenarbeit und Unterstützung.
  4. Innovative Kultur: Förderung von kreativem Denken und Flexibilität.
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Warum ist die Unterscheidung wichtig?

Die Unterscheidung zwischen Kultur und Employer Branding ist essenziell, weil sie unterschiedliche Ziele verfolgen. Die Unternehmenskultur beeinflusst das tägliche Arbeitsleben und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, während Employer Branding darauf abzielt, das Unternehmen als Arbeitgebermarke zu stärken und talentierte Mitarbeitende anzuziehen. Ein erfolgreiches Employer Branding muss daher immer auf einer starken und positiven Unternehmenskultur basieren.

Was ist eine Employer Value Proposition?

Die Employer Value Proposition (EVP) ist das Versprechen, das ein Unternehmen seinen Mitarbeitenden und potenziellen Kandidat*Innen macht. Sie umfasst die einzigartigen Vorteile und Werte, die das Unternehmen als Arbeitgeber bietet. Eine klare und überzeugende EVP ist der Schlüssel zum erfolgreichen Employer Branding, da sie die Basis für die Kommunikation mit potenziellen und bestehenden Mitarbeitenden bildet.

Warum ist die EVP wichtig?

Eine starke EVP hilft, die richtigen Talente anzuziehen und zu binden, indem sie die Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens hervorhebt. Sie beantwortet die Frage: Warum sollten Kandidat*Innen bei uns arbeiten und nicht woanders? Eine gut definierte EVP verbessert die Arbeitgebermarke, steigert die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und trägt zur langfristigen Bindung der Mitarbeitenden bei.

Wie entwickelt man eine überzeugende EVP?

Analyse der aktuellen Situation: Zunächst sollte die bestehende Unternehmenskultur und das Arbeitgeberimage analysiert werden. Dabei können Befragungen der Mitarbeitenden, Interviews und Analysen der internen Kommunikation hilfreich sein.

Definition der Kernwerte und Vorteile: Basierend auf der Analyse werden die zentralen Werte und Vorteile des Unternehmens als Arbeitgeber definiert. Diese sollten authentisch und für die Zielgruppe relevant sein.

Kommunikation und Umsetzung: Die EVP muss klar und konsistent kommuniziert werden. Dies umfasst sowohl interne Maßnahmen, wie Programme der Mitarbeitenden und Weiterbildungsangebote, als auch externe Maßnahmen, wie Karriereseiten und Social-Media-Kampagnen.

Fazit

Die Unterscheidung zwischen Kultur und Employer Branding ist essenziell für den Erfolg eines Unternehmens. Eine starke Unternehmenskultur bildet die Grundlage für ein authentisches und glaubwürdiges Employer Branding. Die Employer Value Proposition ist dabei das Herzstück des Employer Brandings, da sie die einzigartigen Vorteile und Werte des Unternehmens als Arbeitgeber kommuniziert. Durch eine klare und überzeugende EVP können Unternehmen die richtigen Talente anziehen und langfristig binden. 

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